Tudor Dunev startet als neuer Fahrer bei der IDS

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Nicht etwa in seinem Heimatland hat Tudor Dunev seine Leidenschaft für Motorsport entdeckt. Im Jahr 2000 startete er erstmals beim VW Lupo Cup und schon in der gleichen Saison gewann er den Titel in der Junior Klasse. Ein Jahr darauf nahm er beim Ford Puma Cup teil. Hier schaffte er eine Basis für seine Motorsportkarriere, denn nach der Saison war er auf Platz 5.

Nach den Erfolgen in Deutschland beschloss Tudor in Bulgarien beim Bulgarian Touring Car Championship mitzufahren. Auch hier blieb der Erfolg nicht aus: Er gewann 4 Titel in allen Klassen.

Aber im Jahre 2008 beschloss er, dass es Zeit für etwas Neues war. Die Kunst des Querfahrens faszinierte ihn und schon ein Jahr später nahm er an größeren Driftevents teil. Darunter waren unter anderem „Drift Wars“ und „King of Europe“. Bei jedem Rennen schaffte er es unter die ersten 3 und bei „King of Europe“ beendete er die Saison mit einem 3. Platz.

Als die Bulgarian Drift Federation (BDF) gegründet wurde, wurde er als Vorsitzender ausgewählt und somit war Dunev Motor Sport der Hauptveranstalter der „King of Bulgaria“ Driftserie.

Im Jahr 2010 folgten weitere Siege: Beim European Drift Championship King of Europe belegte er drei Mal den 1. Platz und wurde letztendlich Gesamtsieger. Doch all diese Erfolge verdankt Tudor vor allem seinem Team und seinem Vater Bontcho Dunev. Erfolgreich im Rallyesport, gab Bontcho sein Talent an seinen Sohn weiter. Auch der Zusammenhalt der Fahrer unter sich war entscheidend für diese Erfolge.

2011 beschloss man ein neues Driftauto einzusetzen. Das Team baute einen Nissan 200SX S13 mit RB25DET Motor von einem Nissan Skyline. Dieser hatte etwa 600 PS und verhalf Tudor auch in der Saison 2011 zu einigen Siegen. Im Herbst reiste das Team nach England, um dort bei der JDM Allstars Driftserie teilzunehmen. Im berühmten Wembley Stadion gelang es Tudor sogar den Gewinner der in Amerika bekannten Driftserie Formula Drift zu schlagen. Daijro Yoshihara, der extra aus den USA anreiste, war sichtlich beeindruckt vom hohen Niveau der Drifter. Tudor schaffte es in Wembley auf einen guten 4. Platz.

Im Oktober war es dann soweit. Die IDS veranstaltete die Drift EM am Nürburgring. Es waren Fahrer aus ganz Europa vertreten und auch Tudor hatte es nicht leicht, seine Rivalen zu schlagen. Leider versagte im Halbfinale die Lenkung und somit reichte es nur für Platz 4.

Als Abschluss der zufriedenstellenden Saison 2011 beschloss Tudor beim Drift GP Romania teilzunehmen. Dieses Event, das in Bukarest stattfand, hatte es vorher noch nicht gegeben. Vor dem Parlament der Stadt fand das Event statt und es waren 45 der besten Drifter Europas und auch aus Australien vertreten. Tudor schaffte Platz 9 von den 16 besten Driftern.

Auch dieses Jahr wird Tudor wieder angreifen und vor allem bei einigen IDS Events vertreten sein. Man kann also sicher sein, dass die Saison 2012 spannender denn je sein wird. Vor allem die Läufe im Ausland bieten neue Herausforderungen und vor allem Konkurrenz. Tudor wird sich dieser stellen und die Saison mit seinem Team versuchen zu meistern.

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