Philipp Jäger schliesst zur internationalen Driftelite auf

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Jörg Stoll wieder ungeschlagen in der Street-Klasse

Anneau du Rhin steht für schnelle spektakuläre und präzise Drifts. Eine dreifach Kurvenkombination mit mehr als 150 km/h sollte am vergangenen Wochenende die Herausforderung für mehr als 40 Street-Drifter und 26 PRO-Driftern sein.  Inmitten von internationalen Fahrern musste sich auch die deutschen Vertreter der IDS behaupten. Dies gelang zu vollster Zufriedenheit der IDS Organisation.

PI - Philipp Jager Schliesst Auf 1

PI – Philipp Jager Schliesst Auf 1

Ebenso besonders an Anneau ist, dass ein Teil der Wettkämpfe am späten Abend, also bei Nacht gefahren werden. Erfahrene Fahrer wie Jörg Stoll verzichteten nichts desto trotz am Freitag auf das Nachtraining, da er auf Erfahrungen von nun mehr als 2 Events in Anneau zurück greifen und somit das Training größtenteils sparen konnte. Seine Konzentration fokussierte sich auf die Wertungsläufe, was sich auch so dann am Samstag auszahlen sollte. Mit klarem Vorsprung erreichte Jörg Stoll den Tagessieg in der Gesamtwertung, d.h. vor allen internationalen Fahrern und somit ebenso auch in der separat geführten IDS-Wertung. Er hielt somit die IDS-Fahne weit nach oben und präsentierte, dass sogar schon in der Street-Klasse die IDS Fahrer international spitze sind. Nicht weniger unrepräsentativ war die Leistung von Dominic Coels und Tobias. Erb. Sie belegten in der Gesamtwertung Platz 4 und 5 und gehörten somit ebenfalls noch zur Street-Spitze.

PI - Philipp Jager Schliesst Auf 2

PI – Philipp Jager Schliesst Auf 2

Eine kleine Überraschung durfte man in der PRO-Klasse erleben. So war Philipp Jäger bisher eher im oberen Mittelfeld vertreten. Platz 6 im Qualifying sollte also noch nicht unbedingt vermuten lassen, was ihm dann im Finale gelang. Immerhin konnte er bereits zu Beginn der Driftsaison 2014 in Hockenheim schon ein wenig erahnen lassen, dass er mit seinem dort erzielten Platz 4, dieses Jahr ein Wörtchen in der Vergabe der IDS Championskrone mitsprechen kann.

FI - Philipp Jaeger

FI – Philipp Jaeger

Offensichtlich kam er aber mit seinem Jägermeister-Driftboliden immer besser zurecht und überzeugt die Jury mit sehr schnellen aber trotzdem mit großen Winkel präzise platzierten Drifts und war auch in den Finals immer nah an seinen TwinBattles-Wettbewerbern angeheftet. So konnte er sich Battle für Battle bis ins Halbfinale vorkämpfen und musste sich erst dort gegen den Franzosen Kauffmann geschlagen geben, der ihm aber mit mehr als 200PS nur leistungsspezifisch und nicht fahrerisch überlegen war. Somit musste er im B-Finale um Platz 3 gegen Dimitri Lust antreten. Dieser hatte leider ein wenig Pech, da er auf den doch sehr unfair fahrenden Franzosen Amar antreten musste. Von der Jury leider nicht erkennbar erschlich sich durch unfaire Fahrweise in der beschleunigende Anfangsphase den Sieg und somit den Einzug ins Finale. Auch hier erwiesen sich die IDS Fahrer als Sportsmänner, denn Amar war schon im Battle gegen Markus Militzer aufgefallen mit den gleichen Verhaltensweisen und ein entsprechender Protest, der jedoch nicht durch die IDS-Fahrer geltend gemacht wurde, hätte sicherlich das Resultat ein wenig anders aussehen lassen.

PI - Philipp Jäger Schliesst Auf 4

PI – Philipp Jäger Schliesst Auf 4

Jäger setzte sich gegen den ein wenig frustrierten Dimitri Lust durch und holte sich somit erstmals einen IDS-Sieg und somit volle Punktzahl, inklusive Zusatzpunkte für Auslandsrennen und nebenbei noch Platz 3 in der internationalen Gesamtwertung.

Platz 1 durch Jörg Stoll in der Street-Wertung und Platz 3 durch Philipp Jäger in der PRO-Klasse waren ein sehr respektables Ergebnis, so dass man wieder feststellen kann, dass das Niveau der IDS-Fahrer in allen Klassen nachwievor im internationalen Vergleich sehr gut ist und man nun gespannt sein kann wie die IDS Fahrer sich nun im Vergleich mit den englischen Allstars und den CDS-Fahrern (Czech Drift Series) in Sosnova, Tschechischen Republik vom 26.-29. Juni schlagen werden.

Alle Ergebnisse von Anneau sind hier einzusehen …

Wie es in der Saison noch weiter geht, verrät der IDS Terminkalender hier …

 Bilder: Markus Schmitz von „Carspeed Media“

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