„In den Nebeln der Börde“ neuester Krimi aus der Reihe „Wertungsläufe der IDS“

1
  • In den Hauptrollen: Oliver Harsch, Yves Faber, Remmo Niezen, Michu Sahli
  • Der Tatort: Motorsportarena Oschersleben

1. Kapitel: „Driftbrothers dominieren die IDS Streetklasse“

Es war eines der ersten wirklich heißen Wochenenden im Jahr. 50 Fahrer aus vielen Teilen Europas machten sich auf, um im berüchtigten Drifteldorado in der Motorsportarena Oschersleben um den ersten Sieg der IDS PRO Klasse und den 2. Sieg der IDS Streetklasse zu battlen. In den langen gemeinsamen Trainingseinheiten der Street und PRO Klasse, wurde jedem klar, dass diese Strecke alles an Können fordert. Joe Hountondji, souveräner Sieger des 1. IDS Streetlaufs auf dem Nürburgring, zeigte bereits bei den ersten Trainingseinheiten wie groß sein Siegeswille ist und steigerte sich von Runde zu Runde zu absoluter Top Performance. Nervenstark, wie nur ein Topsportler es sein kann, holte er sich auch dieses Mal den ersten Platz und somit den 2. Sieg in der Saison 2010. Dicht auf seinen Reifenspuren befindet sich Felix Aretz der verdient Platz 2 belegte und sich bestimmt auch in der Zukunft gerne auf so manches Kühler an Kühler Rennen mit Joe einlassen wird. Der Überraschungssieger des Tages war kein geringerer als Joes Bruder, Eli Hountondji. Verdient fuhr er seinen ersten Sieg im Driftsport überhaupt nach Hause.

2. Kapitel: „Kampf der PRO Giganten im Reifennebel“

IDS PRO Fahrer zählen zu den souveränsten Fahrern Europas, doch die Motorsportarena Oschersleben war auch für sie eine gern angenommene Herausforderung. Technisches Geschick, höchste Konzentration, Nervenstärke und absolute Präzision standen auf dem Twin Battle Programm und mussten innerhalb von Sekunden abgerufen werden. Dieser Aufgabe besonders gewachsen waren  Remmo Niezen, Yves Faber und Michu Sahli. Sahli hatte zwar Pech mit seiner ersten Twinbattle Begegnung mit Jazz „Lostboy“ Williams bei der sich beide Fahrzeuge auf der Strecke touchierten, behielt aber weiterhin die Nerven.

Bei seinem Kampf um den Einzug ins Finale trat er gegen Yves Faber aus Luxemburg an. Yves brillierte das ganze Wochenende mit hohen Geschwindigkeiten und sehr frühen Entries und war somit ein ebenbürtiger Gegner zu Sahli. Kein Wunder also, dass es einen Re-Run geben musste. Der Nervenkrimi nahm seinen Lauf. Der Schweizer Sahli entschied den Kampf für sich und zog somit in sein Wunschfinale gegen Remmo Niezen. Der Wille zum Sieg war bei beiden Elitefahrern deutlich zu spüren. Kein Punkt wurde verschenkt und somit kam es auch hier zu einem Re-Run. Gewinner des Tages war nach diesen filmreifen Battles, Michu Sahli vom Driftteam Switzerland. Platz 4 ging verdient an Oliver Harsch, der auch an diesem Wochenende wieder in Topform war

3. Kapitel: „Man drift sich nachts“

Erstmalig in der Geschichte des Opeltreffens übernahm das Team der IDS das Judging und die Ausrichtung der Driftnightshow in der Hasserröderkurve. Sieben Opel Drift Challenge Gegner hatten sich gemeldet um ihren Opel in Querlage zu präsentieren. Den Startschuss zur Show vor 67.400 Fans auf den Naturtribühnen, machten die IDS Judges Andy Jaenen und Declan Hicks im ALUTEC BOOST ONE, der mit Helidrifts dem tobenden Publikum vorgestellt wurde.

Gleich mit Ihnen ließen es sich folgende Fahrer der International Drift Series nicht nehmen, dem begeisterten Publikum die Faszination des Driftsports zu präsentieren: Miriam Dutto, Benno Frieden, Florian Zimmermann (Driftteam Switzerland) Corinna und Alex Gräff (Livestrip Racing), Rohan van Riel, Yves Faber, Robert Höing, Philip Stegemann und Rene Portz (MPS Racing).

Das perfekt inszenierte Licht in der Hasserröder Kurve und die prickelnde Atmosphäre machten auch den Rollout von Patrick Ritzmann, dem Vorzeigefahrer von UNIROYAL zu einem absoluten Highlight.

Unter Zugabe-Zugabe Rufen, verwandelte er die gesamte Hasserröder Kurve mit einem Rolling Burnout zu einem  Filmreifen Set für Motorsportliebhaber. Doch der eigentliche Star dieses Abends war kein Geringerer als Patrick „Paddy“ Becker, der dieses Jahr zum 4. Mal die Opeldriftchallenge für sich entschied. Mit einer gedrifteten Acht um seine Freundin und seinen besten Kumpel, bedankte er sich in der Hasserrüder Kurve bei seinen Fans und beendete die Nightshow mit einem gebührenden Finale.

Das Wertungslaufwochenende der Falken International Drift Series ging zwar leider zu schnell wieder zu Ende, aber es hat bei allen Fahrern und Zuschauern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das Team der IDS möchte sich besonders bei Rüdiger Groß und Sascha für die tolle Zusammenarbeit bedanken und natürlich auch bei allen Opelanern, dass wir trotz der Fremdfabrikate so herzlich aufgenommen wurden.

Share.

About Author

1 Kommentar

Leave A Reply