Driftige Gründe, warum Rennanzug und Gummiqualm besser sind als Eis und Schwimmbad

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Der 2. IDS PRO Lauf war die Geburtsstunde eines neuen „Rising Stars“ am Drifterhimmel. Patrick Ritzmann, IDS PRO-Fahrer bahnte sich erstmalig den Weg aufs Siegertreppchen wohingegen die Driftbrothers Joe und Eli Hountondji, beides IDS Streetklasse Fahrer, sich dort fast schon häuslich niederließen. Doch nicht nur ihre Performance sorgte für Aufsehen, auch die sechs internationalen Gastfahrer sorgten für ordentlich Dampf auf der Strecke.

Man möge es kaum glauben, doch auch in der Eifel scheint ab und zu mal die Sonne. In Verbindung mit der Neuausrichtung der Performance Days, dem 2. IDS PRO und dem 3. IDS Street-Lauf entstand das Rezept, was viele Zuschauer von einem Schwimmbadbesuch abhielt und sich eher für einen Rennstreckenbesuch entscheiden ließ.

Die IDS sorgte für den Hauptteil der Veranstaltung und schon alleine der konnte sich sehen lassen. 27 IDS PRO-Fahrer und 26 IDS Street-Fahrer kämpften auf zwei verschiedenen Strecken um den Tagessieg und einem verbesserten Ranking in der Gesamtwertung. Angetreten sind neben den Top 16 Fahrern der IDS auch Vincent Noot aus der englischen Driftserie BDC, Bas Plugge aus den Niederlanden mit seinem 350 Z Blickfang, Frank van Heeren und Tim Tatje aus der Niederländischen Driftserie ODC sowie Matt Renfer, KOE Fahrer. Jedoch konnte niemand den IDS Top Fahrern die Show stehlen.

Besonders Patrick Ritzmann, Uniroyal Werksfahrer in seinem amorroten BMW schoss nicht nur wie ein Pfeil auf Platz 2 des Siegertreppchens sondern auch durch seine spektakuläre Leistung im Qualifying (Platz 1) wie im Finale  in die Herzen vieler Zuschauer. Dabei war es vor allem für die Judges eine besonders schwierige Herausforderung, den Besseren der Paarung Ritzmann gegen den Sieger des letzten Wertungslaufes, Michael Sahli vom Driftteam Switzerland zu bestimmen. Mehrere Begegnungen waren notwendig, den Sieger aus dieser Paarung von absolut gleichwertigen Fahrern zu erkennen. Im Finale war dann Schluß. Gegen den IDS-Champion aus 2008 und Sieger der Falken European Drift Championship 2009, Remmo Niezen (NL) war dann kein Kraut mehr gewachsen Vorzeigefahrer des Falken Driftteams, „Big Remmo“ behielt bei jedem Lauf die Nerven und verwies ohne Zweifel den Youngster  auf Platz 2.

Remmo führt somit aktuell die Gesamtwertung der IDS PRO Klasse an. Verdienter dritter der PRO Klasse war der Luxemburger Yves Faber in seinem einzigartigen roten Mustang. Vizemeister aus 2009, Michael Sahli, der sicherlich noch den Nicht-Einzug ins Finale verarbeiten musste, erreichte bei diesem Lauf leider nur Platz 4. Jeder, der den Schweizer allerdings kennt, weiss, dass bei den nächsten Läufen eine filmreife Aufholjagd stattfinden wird, um verlorene Punkte aufzuholen.

In der IDS Streetklasse hatten mal wieder das Traumduo Joe und Eli Huntondji die Spoiler vorne. Es bleibt also spannend wie sich Felix Aretz, diesmalig Drittplatzierter in der Führungsspitze weiterhin eingliedert.

Ein erfolgreiches Wochenende auf der Partnerrennstrecke Nürburgring ging zu Ende. Es bleibt abzuwarten und zu beobachten, wie sich die nächsten Läufe und Begegnungen für die Fahrer gestalten werden und wer am Saisonfinale im Rahmen der Europameisterschaft am 29.-31. Oktober, ebenfalls am Nürburgring, die Nase vorn haben wird. Eines ist jedoch jetzt schon sicher: Für die Saison 2010 wird es spannender und enger wie nie zuvor und es werden wohl insgesamt fünf Fahrer in die Verteilung der Plätze bis zum Schluss eingreifen können.

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2 Kommentare

  1. geile sache wie währs wenn ihr mal nach bayern kommt und hier mal ein bischen werbung für drift sport macht^^

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