“Den besten Battle überhaupt” – Ein Saisonauftakt voller Rekorde !!!

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1. Lauf zum ADAC-Drift-Cup am Hockenheimring

Was man an so einem Drift-Wochenende alles erleben kann, das hätte man sich vor dem 1. Lauf des ADAC-Drift-Cups nicht vorstellen können. Ein Wochenende voller Rekorde:

25 PRO-Drifter und 34 Street-Fahrer waren die stolze Bilanz zum Auftakt traditionell an der Mercedes-Tribüne des Hockenheimrings. Das Fahrerlager voll belegt wie zuletzt beim freien Training im Februar und alle waren gespannt, wer die besten Vorbereitungsmaßnahmen über den Winter getroffen hatte.

Alle Vorbereitungen wurden auch für ein angenehmes Wetter getroffen. So hatte man am Freitagabend zum “Come together” mit Fleischkäse und Bier eingeladen, jedoch blieb noch ein Fleischkäse übrig, so dass das sich einstellende Wochenendwetter keine große Überraschung mehr werden sollte. Dass es aber dann so wechselhaft und sonderbar werden würde, das hat alle Erwartungen, bzw. Befürchtungen für ein Aprilwetter übertroffen.

Trotz des Dauerregens waren etliche Zuschauer gekommen ...

Trotz des Dauerregens waren etliche Zuschauer gekommen …

Schneegraupel, wenig Sonnenschein, s… kalter Wind und Regen ohne Ende, alles war dabei und konnte umfangreich genossen werden. Man mag es nicht glauben, aber trotz des mießen Wetters hatte einer der Verantwortlichen sogar einen Sonnenbrand im Gesicht – mehr als rekordverdächtig.

Leider zu selten, hat das Wetter trockene Trainingsrunden erlaubt

Leider zu selten hat das Wetter trockene Trainingsrunden erlaubt

Um bei den Rekorden zu bleiben, müssen unbedingt die TwinBattles des Driftpaares Oliver Harsch und unserem gern gesehenen polnische Kollegen, Rutyna Kajetan genannt werden:

Oliver Harsch bewies als erster, dass Überholen möglich ist.

Oliver Harsch bewies als erster, dass Überholen im Drift möglich ist.

Als die Judges, Ronny Thimmig und Kollege ankündigten, dass Überholen erlaubt sei und besondere Bewertung verdient hätte, war die Verwirrung und das Erstaunen bei den Fahrern doch recht groß. Denn bisher hatte man auf Überhomanöver verzichtet, jedoch hatte sich Team Thimmig die Ankündigung sehr wohl überlegt und den Kurs entsprechend platziert, so dass es tatsächlich passieren sollte.

3 x Re-Runs: neuer Rekord beim TwinBatteln

3 x Re-Runs: neuer Rekord beim TwinBatteln

Ausgerechnet einer der größten Skeptiker im Breafing, Oliver Harsch übernahm als erstes die Maßarbeit und profitierte von den teils trockenen, teils naßen Streckenabschnitten. Ihm gelang es, seinen Rivalen Rutyna Kajetan zu überholen. Sichtlich erstaunt, aber ebenso davon motiviert, tat Rutyna es Oliver gleich und revanchierte sich im darauf folgenden Battle. Drei Re-Runs waren nötig, um den Sieger aus dem Battle benennen zu können. Es folgte ein Überholmanöver nach dem anderen. Oliver musste sich dann allerdings gegen den späteren Sieger geschlagen geben, was jedoch seine Begeisterung nicht trübte. Er war total ausser sich vor Freude und schrie nur: “The best battle I’ve every had since 12 years drifting”. …(Ein Erlebnisbericht von Oli findet man hier …)

Philip Jäger war nun herausgefordert, es Oliver Harsch gleich zu tun, da er nun ebenfalls gegen Rutyna antreten musste. Jedoch weder er noch Jens Hommer, konnten den Polen bezwingen und so durfte sich Rutyna über seinen ersten Tagessieg beim ADAC-Drift-Cup freuen. (Mehr Infos zu Rutyna, findet man hier …)

Nicht weniger eng waren die Battles zwischen Rutyna und Philipp

Nicht weniger eng waren die Battles zwischen Rutyna und Philip (seine Facebook-Seite ist hier …)

Philip Jäger konnte sich im kleinen Finale gegen Denise Ritzmann durchsetzen und belegte Platz 3. Für Jens Hommer blieb Platz 2, der sichtlich mehr als zu frieden und begeistert von sich selbst und seiner Leistung war, stand seine Teilnahme doch noch kurz vor dem aus, als ihm beim Qualifying die Lenkstange gebrochen war.

da war die Lenkstange noch komlett: Jens Hommer

da war die Lenkstange noch komplett: Jens Hommer (Facebook, s. hier …)

Die Sieger der PRO-Klasse (vlnr): Philip Jäger, Platz 3, Jens Hommer, Platz 2, Rutyna Kajetan, Platz 1

Die Sieger der PRO-Klasse (vlnr): Philip Jäger, Platz 3, Jens Hommer, Platz 2, Rutyna Kajetan, Platz 1

Die Streetklasse hatte ebenso weniger Glück mit dem Wetter. Gerade rechtzeitig zum Street-Finale begann es zu regnen und die Favoriten stellten sich erst mal wieder hinten an der Schlange der Finalisten an, um darauf zu hoffen, dass der Regen wieder zu Ende gehen würde, um dann bei trockenen Bedingunge Maximalpunkte einfahren zu könnnen.

Street-Meister 2013, 2014 und Vizemeister 2015 beim kurzen "Trocken-Training"

Street-Meister 2013, 2014 und Vizemeister 2015, Jörg Stoll (s. Facebook hier …) beim kurzen “Trocken-Training” auf Dimis-Pickup

Für eine sehr erfreuliche Überraschung sorgten Johannes Odenbach und Marc Zeitler (s. Facebook hier …). Johannes konnte im ersten Jahr des ADAC-Drift-Cups, 2015 den dritten Rang in der Gesamtwertung erzielen, so war es schon fast Pflicht, in diesem Jahr, die vorderen Ränge zu belegen. Trotzdem war deutlich die Freude bei ihm zu erkennen, dass er es nun zum Saisonauftakt in Hockenheim geschafft hatte und seinen ersten Tagessieg feiern durfte.

Marc war bisher in den hinteren Ränge zu finden. Platz 26 im letzten Jahr, war sicherlich der geringen Events geschuldet, aber dass er nun mit seinem Lauf im nassen gleich auf Platz 2 fahren würde, hätte wohl niemand erwartet. Herausgefordert nun durch die Jungen, allerdings noch gehandicaped dadurch, nicht mit seinem eigenen Drifter fahren zu können, platzierte sich der erfolgsverwöhnte Jörg Stoll auf Platz 3. Er war ein wenig erleichtert, denn er musste sich schon sehr auf das andere Auto einstellen und war froh, dass er doch noch mit Platz 3 einige Punkte sammeln konnte. Nun gilt es für die nächsten Rennen, seinen aufgerüsteten BMW vom letzten Jahr, endlich flott zu bekommen.

Die Sieger der Street-Klasse (vlnr): Jörg Stoll, Platz 3, Marc Zeitler, Platz 2, Johannes Odenbach, Platz 1

Die Sieger der Street-Klasse (vlnr): Jörg Stoll, Platz 3, Marc Zeitler, Platz 2, Johannes Odenbach, Platz 1

Auch wenn es wettertechnisch ein richtig chaotisches Drift-Wochenende war, so waren doch am Ende alle zufrieden und glücklich über ihre Leistungen. Sogar die Sonne kam am Ende zur Siegerehrung noch zum Vorschein und rückte die Sieger ins richtige Licht. Leider fiel den geehrten Fahrern nichts besseres ein, von sich aus für einen weiteren (Sekt-)Regenschauer zu sorgen, hatten aber ein weiteres Mal die Sprinterqualitäten der Organisatoren unterschätzt ;-)

Es bleibt, DANKE zu sagen, bei den Teilnehmern, den Sponsoren, den Helfern, den Judges, unserem Moderator, Florain Franz und den Zuschauern, die trotz des Wetters atemberaubende Drifts nicht versäumen wollten.

Ebenso ein herzlichen Dankeschön an unseren Regional-TV-Sender von Oliver Döll, der neben dem nachfolgenden Jingle noch einiges mehr in Facebook veröffentlicht hat:

Wir freuen uns auf den 2. Lauf des ADAC-Drift-Cup in der Tschechei bei unserer Partnerserie der CDS (Czech Drift Series) vom 7.-8. Mai 2016.

 

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